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Organisationsentwickler
Der Organisationsentwickler steht im Mittelpunkt des Change Managements. Die Einführung von Wissensmanagement in ein Unternehmen setzt eine große Veränderungsbereitschaft aller voraus. Der Organisationsentwickler begleitet den Prozeß der Integration, hilft Widerstände bei der Umsetzung zu überwinden und bietet Unterstützungsleistungen im Rahmen vom Coaching bis "Hilfe zur Selbsthilfe".
Qualitätsmanager
Der Qualitätsmanager erarbeitet für das Wissensmanagement-Projekt Qualitätsrichtlinien und QM-bezogene Dokumente, die den Methoden und Standards des Wissensmanagements genügen. Er koordiniert und spezifiziert methodische Vorgaben und sichert die Einhaltung der Qualitätsstandards im Projekt.
Leiter des IT-Bereichs
Der Spezialist der IT-Abteilung entwickelt die technischen Basisidienste für das Wissensmanagement-Projekt und betreut die Lauffähigkeit der Plattformen und der Arbeitsumgebungen. Er ist mit den Besonderheiten der IT-Werkzeuge des Wissensmanagements vertraut.
Personalentwickler
Der Personalentwickler im Wirkungsbereich des Wissensmanagement stellt Belohnungs- und Anreizsysteme zur Verfügung, entwickelt Schulungsprogramme und gibt dem Mitarbeiter Orientierung in einer neuen Arbeitswirklichkeit.
Koordinator WM
Der Koordinator Wissensmanagement ist die zentrale Schlüsselfigur bei der Einführung und Pflege eines Wissensmanagement-Projektes. Er verantwortet, daß von der Analyse bis zur Umsetzung von Anforderungen deren fachliche Zielsetzung beibehalten und korrekt interpretiert und implementiert werden. Er verantwortet die entstehende Fachlichkeit gegenüber dem Projektmanagement und vertritt die Projektbeteiligten in den entsprechenden Arbeitskreisen und Gremien. Er ist verantwortlich für Planung, Erstellung und Qualität der Ergebnisse, begleitet die Arbeiten bspw. in Personalunion als Leiter der IT-Abteilung. Er ist Ansprechpartner für fachliche Fragen im Entwicklungsprozess und fällt fachliche Entscheidungen.
Aktuell
29.06.2008
Von der Paradoxie, Wissen zu managen
Schon in den ersten Jahren des Wissensmanagements wurde diskutiert, ob sich Wissen überhaupt managen lässt. Ob nicht der Begriff "Wissensmanagement" einen Widerspruch in sich darstellt. Ich möchte heute behaupten, dass wir es nur in ganz seltenen Fällen überhaupt mit Wissen zu tun haben. Meine These: Der Begriff Wissen wird innerhalb der Arbeitswelt und insbesondere im Wissensmanagement inflationär gebraucht.mehr
13.06.2008
Enterprise 2.0 - Neues Denken statt neue Technologie
Die Interdisziplin Wissensmanagement ist Mitte der 90er Jahre in Schwierigkeiten geraten, als die IT-System-Hersteller den Begriff verwendet und mit ihren IT-Systemen kommerzialisiert haben. Seitdem wird Wissensmanagement oftmals mit Informationstechnologie gleichgesetzt und zeigt sich in Form der "berüchtigten" Wissensdatenbank. Die Sichtweise Wissensmanagement als wissensorientierte Unternehmensführung zu begreifen ist dagegen wenig verbreitet. Dieses Dilemma kann nur dadurch umgangen werden, dass sich eine Organisation als sozio-technisches System begreift, in dem das soziale System und das technische System miteinander in Wechselwirkung stehen. Unter dem Begriff "2.0" ist in diesem Beitrag also keine neue Version einer Techologie gemeint, sondern vielmehr eine neue Geisteshaltung innerhalb einer Organisation, die vielleicht besser geeignet ist, den Herausforderungen im 21. Jahrhundert gerecht zu werden.mehr
17.05.2008
Wichtige Trends im Wissensmanagement, 2007 bis 2011
Das vorliegende Positionspapier wurde von erfahrenen Anwendern, Wissenschaftlern, Vertretern der Partnerorganisation des BITKOM sowie von Experten des BITKOM-Arbeitskreises "Knowledge Engineering & Management" (AK KEM) als Diskussionsgrundlage für den Kongress/Konferenz "KnowTech 2007" ausgearbeitet. Es richtet sich vorrangig an Praktiker des Wissensmanagements in Unternehmen und Organisationen sowie an Manager, die für Bereiche wie Unternehmensstrategie, Personalentwicklung, Weiterbildung, Informationsmanagement, Prozessmanagement, Kollaboration oder Innovationsmanagement Verantwortung tragen. Das Papier soll aber auch der breiten Öffentlichkeit die Orientierung in der anspruchsvollen Materie erleichtern.mehr
16.04.2008
Integration von Wissen in ein Call Center-System - Wissensdatenbanken im Call Center
Konsolidierte Erfahrungen aus über 100 Wissensmanagementprojekten möglichst praxisnah zu vermitteln - das ist aus unserer Sicht am ehesten durch die Vorstellung eines Beispiel-Projektes möglich. Hierzu dient der nachfolgende Bericht vom Aufbau einer Wissensbank im Call Center der Hambücher GmbH. Beschrieben werden die einzelnen Projektschritte, z.B. Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Prozesse zur Lösungspflege, das Füllen der Wissensdatenbank, die Technologie für das Lösungsmanagement bis hin zum Einsatz in der Praxis. Die Hambücher GmbH gibt es nicht. Es handelt es sich um ein "Kunstprojekt", das allerdings so oder in ähnlicher Weise bei Kundenprojekten realisiert wurde.mehr
07.04.2008
Bilanzierung der Wissens-Gesellschaft: Handeln wider Besseren Wissens
Praktisch täglich erscheinen neue Berichte, denen zufolge "wir" an der Umsetzung unseres Wissens scheitern. Dabei befinden wir uns in der Wissens-Gesellschaft. Hört und liest man überall. "Weiss" man. Doch was sind eigentlich die Grundlagen der Wissens-Gesellschaft? Wir zeigen die "Rationalen Gründe" für die Lippenbekenntnisse, Sonntagsreden, also die sog. Knowing-Doing-Gap. Wir zeigen, dass wir an der Bilanzierung von Wissen scheitern (müssen). Wir zeigen, dass wir ohne eine "wirklich-interdisziplinäre" Betrachtung von Evolution, Spiel-"Theorie" und Neuro-Biologie keine vernünftigen, also wissens-basierte Entscheidungen treffen (können). Wir verteidigen ausdrücklich das Entscheidungs-Verhalten von Menschen und zeigen, dass "die Entscheidungen selbst" oft falsch sind. Immerwiederkehrende Arm-Reich-, Neid-Gier-Debatten verlaufen nach immergleichen Mechanismen mit vorhersehbar-unbefriedigenden Ergebnissen. Wir zeigen, dass moralische Kritik an Entscheidungen sinnlos ist, weil sie ins Leere läuft.mehr
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