Wissensmanagement in 140 Zeichen

    Twitter in der Hochschullehre

    10. August 2010 von Julia Hisserich, Jasmin Primsch

    Im folgenden Artikel wird ein Konzept zum Einsatz von Twitter in der Hochschullehre vorgestellt. Als erste und weltweit größte Microblogging-Plattform kombiniert Twitter die Eigenschaften sozialer Netzwerke, Blogs, dem Abonnementservice RSS, Instant Messaging (sofortige Textvermittlung wie bspw. bei Skype) und SMS. Diese Funktionen sind für die Wissenschaftskommunikation ebenfalls interessant und lassen sich in der Lehre lernfördernd einsetzen. Ausgewählte Erfahrungsberichte aus der Praxis liefern Einblicke und lassen erste Bedingungen für den effektiven Einsatz des Tools erkennen. Aufbauend auf diese Erfahrungen wurde ein Konzept entwickelt, in dem Twitter mithilfe von vier einfachen Bausteinen (Kollaboration, Reflexion, Diskussion und Recherche) leicht in die eigene Veranstaltungsstruktur eingebaut werden kann. Zwei Beispiele für den Einsatz von Twitter in Hochschulveranstaltungen, ein Projektseminar und ein Abschlussarbeitsseminar, werden in diesem Zusammenhang zur Illustration der Einsatzmöglichkeiten vorgestellt. Ein Leitfaden für die Implementation erleichtert die Übertragung des Konzepts auf bestehende Veranstaltungen.

    Dieser Beitrag wurde im Open Journal of Knowledge Management, Ausgabe II/2010 veröffentlicht.


     

    Namensnennung 3.0 Deutschland - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland
    Lizenziert unter einer Creative-Commmons Lizenz

    Anhang:

Kommentare

Hauke Morisse
11. August 2010 um 17:22
dank twitter über twitter

habe ich gerade diese interessante Ausarbeitung zu Gesicht bekommen und gleich mal einen Hinweise auf meinem Blog veröffentlicht:

http://haukemorisse.de/blog/?p=443

:-)
Markus Möller
24. Januar 2011 um 09:36
Wer sich für Wissensmanagement in 140 Zeichen interessiert, sollte sich einmal Twick.it ansehen. Dort werden Erklärungen zu beliebigen Zeichen gesammelt. Allerdings darf jede Erklärung max. 140 Zeichen lang sein.

Zu jedem Thema kann es mehrere Erklärungs-Ansätze geben. Die Community stimmt dann darüber ab, welche Erklärung die beste ist.

Zusammen mit einer automatischen Verschlagwortung nach semantischen Gesichtspunkten entsteht so eine kleine große Wissensbasis.

Besser kann es entweder der Wikipedia-Artikel zu Twick.it erklären oder man probiert es selbst unter http://twick.it aus.

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